Leben im Wohnheim

Das Wohnheim der Universität Malta ist nicht einfach eine Reihe von Gebäuden mit vielen Betten und Schreibtischen – es ist ein Zuhause!

Eigentlich ist es ein lebhafter bunter Platz voll mit lustigen, intelligenten Menschen aus der ganzen Welt, einige werden beste Freunde. In Ihrem neuen Zuhause gibt es freundliches Personal das Ihnen dabei gerne weiterhilft, sich an Ihre neue Umwelt zu gewӧhnen, einige Mitarbeiter werden zu vertrauenswürdigen Beratern.

Die Studenten finden oft dass ihr soziales Umfeld in ihrem Zimmer anfängt und sich nach außen erweitert. Von Mitbewohnern, über Freunde in anderen Stadthäusern, bis zu Freunden am Campus und in der Klasse, Sie wissen nie wohin Ihr Erlebnis Sie führen kӧnnte!

Mitbewohner

Ein Teil des Erlebnisses außerhalb des Campuses ist mit einem Mitbewohner zu leben.  Ein Mitbewohner ist jemand mit dem man Kontakte knüpfen, studieren oder sich über den Tag austauschen kann. Falls Schwierigkeiten zwischen Ihnen und Ihrem Mitbewohner entstehen zusammen zu wohnen, wir raten Ihnen ihre Probleme mit anderen Bewohnern oder einem unserer Mitarbeiter zu besprechen.

Wie lerne ich meine(n) Mitbewohner am Besten kennen?

Obwohl Sie schon früher Beziehungen gehabt haben, einige neue Methoden, die speziell für die Beziehungen unter Mitbewohnern geeignet sind, sind die unten beschriebenen Übungen ‘Kennenlernen’ und ‘Mitbewohnerverträge’. Wenn Sie sich am Anfang gut kennenlernen und Ihre Erwartungen diskutieren, kӧnnen mӧgliche Probleme verhindert werden.

Kennenlernen Übung

Hier sind einige Fragen die Ihnen helfen kӧnnen, sich gegenseitig kennenzulernen.

1. FRAGEN ÜBER DEN HINTERGRUND: Familie? Gründe, die Universität Malta zu besuchen? Interessen? Hobbys?

2. STUDIENSTIL: Zu welcher Tageszeit/in der Nacht kannst du am Besten studieren? Wo? Wieviel Lärm verträgst du wenn du studierst? Was für Noten hoffst du zu erhalten?

3. EMOTIONEN: Bist du gerne alleine? Brauchst du oder mӧchtest du Gesellschaft? Gehst du gerne aus? Kontaktfreudig oder Stubenhocker? Launisch? Wie drückst du Ӓrger aus? Depression? Bist du aggressiv, selbstbewusst, oder eher passiv?

4. LEBENSSTIL: Einstellung zur Religion? Politik? Alkohol? Drogen? Sex? Bist du ein Nachtschwärmer oder lieber tagsüber unterwegs? Organisiert? Vorausschauend oder impulsiv? Was denkst du über das Ausleihen/Tauschen von Kleidungsstücken? Essen teilen? Teilen anderer persӧnlicher Gegenstände?

5. HAUSHALT: Wie sollen wir die Hausarbeiten teilen? Chaotisch oder sauber?

6. GӒSTE: Zu welchen Zeiten sind Gäste willkommen? Wie viele Gäste gleichzeitig? Gäste über Nacht?  Gäste des anderen Geschlechtes?

Mitbewohnerverträge

Es gibt Dinge die am besten mit Verträgen oder formalen Diskussionen geregelt werden kӧnnen. Der grӧßte Fehler, den Mitbewohner machen, ist es Probleme nicht sofort zu diskutieren. Für jeden Bereich, sollten Sie sich auf einen Ablauf verständigen und ihn aufschreiben. Auch wenn Ihr Mitbewohner Ihr bester Freund ist, wollen Sie diskutieren, wie das Leben als Mitbewohner ‘funktioniert’.

1. Was für Kommunikation Sie haben werden

2.  Ruhezeiten

3. Gäste

4. Besuchszeiten

5. Sauberkeit der Zimmer oder der Wohnung

6. Ausleihen

7. Stereo, Radio, und Benutzung von Musikinstrumenten

8. Persӧnliche Gewohnheiten

9. Andere spezifische Themen

10. Geschirrspülen, Kaufen von Haushaltungsartikeln wie TP und Reinigungsmitteln, Teilen von Lebensmitteln als faires Teilen von Lebensmitteln oder persӧnliche Markierung von Lebensmitteln.

Wichtige Punkte zur Erinnerung :

* Seien Sie bereit offen zu sprechen und auch zuzuhӧren

* Versuchen Sie zu verstehen statt zu beurteilen

* Seien Sie aufgeschossen gegenüber anderen Lebensstilen und Werten

* Mitbewohner müssen nicht unbedingt beste Freunde sein (obwohl es häufig der Fall ist)

* Respektieren Sie Ihre Mitbewohner als Person und seien Sie bereit Kompromisse einzugehen

* Teilen Sie Ihre gemeinsame Interessen, bauen Sie darauf auf und entwickeln Sie neue Interessen

* Haben Sie andere Freunde